Bürgerinitiative "Pro Waldschutz" Sandhausen

Gegen die Rodung von 27.000 qm Wald im Waldschutzgebiet zugunsten von 140 Parkplätzen und zwei Trainingsplätzen an der K4153 zwischen Sandhausen und Walldorf

Runder Tisch zur Findung von Alternativen zum geplanten "Sportzentrum Süd"

Ebenso eingeladen sind je ein Vertreter von:

SV Sandhausen
FC Sandhausen
TC Sandhausen
den Gemeinderatsfraktionen (AL, CDU, FDP und SPD)
Bgm. Kletti

Der erste Termin fand am Samstag, den 11. Januar 2020 um 09:00 Uhr in der Villa Toscana in Leimen statt.

Der nächste Termin findet am Donnerstag 06. Februar in Sandhausen statt.

Wir haben unsere Zusage für den Runden Tisch mit der Zusage gekoppelt, dass wir für eine komplette Tranzparenz und Information für die BürgerInnen von Sandhausen sorgen werden!


Unser Ziel ist es eine Lösung zu finden, bei der die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich sind, und der Sandhäuser Wald in seinem jetzigen Bestand möglichst unangetastet bleibt.

Unser Vorschlag für den Runden Tisch lautet folgendermaßen:

Nach unseren Recherchen ist eine Lösung mit dem Bau von Trainingsplätzen auf Leimener (St.Ilgener) Gemarkung und einer damit einhergehender Kooperation mit dem FC Badenia St.Ilgen möglich!.

Die Vorstandschaft des FC Badenia St.Ilgen sagt, sie würden sich über eine Zusammenarbeit mit dem SV Sandhausen freuen!




Die konstruktive Diskussion bei der ersten Sitzung des Runden Tischs am 11. Februar hat drei mögliche Alternativen hervorgebracht, die alle das Waldschutzgebiet unberührt lassen würden.
Das ist vorerst ein tolles Ergebnis für uns. Allerdings müssen die Beteiligten diese Möglichkeiten noch intern besprechen.
Für den 06.Februar ist die nächste Sitzung des Runden Tisches anberaumt, dann geht es weiter.
Wir sind der Hoffnung, dass eine Möglichkeit gefunden wird, die das Waldschutzgebiet schont, aber auch so wenig Fläche wie möglich versiegelt.

Sicher ist es schwierig im Detail über den Verlauf der Verhandlung zu berichten, aber ein Kurzbericht mit einer Darstellung der Entwicklungen sollte in jedem Fall möglich sein.

unser Schreiben vom 04.01.20 an die Teilnehmer des runden Tisches als Reaktion auf des Interview mit Bgm. Kletti:

Sehr geehrter Bürgermeister Kletti, 

sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, 
sehr geehrte Damen und Herren, 

wir haben den Artikel über das Stattfinden des „runden Tischs“ in der Ausgabe der RNZ vom 28.12.2019 zur Kenntnis genommen. 

Wie Ihnen allen sicher bereits seit längerem bekannt ist, steht die Bürgerinitiative Pro-Waldschutz in der zu verhandelnden Angelegenheit für Transparenz und Information der Öffentlichkeit. Diesen Grundsätzen hätten, wie in der Gemeinderatssitzung vom Oktober von Ihnen Herr Kletti, und verschiedenen Fraktionen deutlich gemacht wurde, bereits im Vorfeld mehr Bedeutung eingeräumt werden müssen (siehe hierzu Niederschrift der Sitzung vom 28.10.2019 auf der Homepage der Gemeinde Sandhausen). Die Bürgerinitiative schreibt Transparenz und Information groß. 

Umso wichtiger ist bei tatsächlicher Nichtöffentlichkeit für die Verhandlungen am runden Tisch diese Transparenz zu schaffen und die BürgerInnen nicht erneut mit „im Geheimen“ ausgehandelten Situationen per dann folgendem Beschluss im Gemeinderat zu konfrontieren. Eine Entscheidung der Teilnehmer des runden Tischs über „Transparenz-Spielregeln“ unter diesen Umständen erübrigt sich.
Handelt es sich zum einen nicht um eine offizielle Veranstaltung des Gemeinderates und zum anderen bei etlichen Teilnehmern selbst nicht um Gemeinderäte/Innen, denen ein Verschwiegenheitsgebot auferlegt werden könnte. Etwaige erläuterte Alternativstandorte müssten ebenfalls im jeweiligen Verein oder in der Bürgerinitiative besprochen werden, so dass hier bereits keine Verschwiegenheit mehr gewährleistet werden kann. Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, weshalb die Teilnehmer des Runden Tischs überhaupt über die Transparenz der Verhandlungen entscheiden sollen. Es ist von vornherein klar, dass BürgerInnen informiert werden müssen. 

Im Beschluss vom Oktober ist im Übrigen nicht die Rede davon, dass der Runde Tisch eine nichtöffentliche Veranstaltung sein soll. Unsereins Erachtens spräche auch absolut nichts gegen eine Zuhörerschaft aus der Bevölkerung. 

Die Bürgerinitiative Pro-Waldschutz wird jedenfalls keine Unterstützung für Geheimhaltung bieten. 

Für die Bürgerinitiative Pro- Waldschutz 
Petra Weiß


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